Lehrer / Stilrichtung:

Da Marietta Eichler seit dem 17. Lebensjahr in Atem- und Bewegungsschulung unterrichtet wurde, gibt es viele Lehrer. Die wesentlichsten Einflüsse hatten jedoch zwei Personen: Vera Steiner und Paul Finck.

VERA STEINER unterrichtete Atem- und Bewegungsschulung nach der Schule Schlaffhorst/Andersen in Hannover in freier Praxis als Atem- und Bewegungstherapeutin (Praxis Ferdinand-Wallbrechtstr. 82). Sie selbst war direkte Schülerin von Clara Schlaffhorst (Begründerin der o.g. Schule), und philosophisch beeinflusst vom antroposophischen Weltbild nach Rudolf Steiner.

Vera Steiner war weit über Hannover hinaus dafür bekannt, mit Ihrer Methode bei schweren Atem- und Sprachstörungen erfolgreich zu arbeiten. Sie kooperierte über Jahrzehnte mit der Hochschule für Musik und Theater in Hannover (Emmichplatz 1), und zählte viele bekannte Sänger, Sprecher, Schauspieler und Pädagogen zu Ihren Klienten.

PAUL FINCK war Tai Chi und Qi Gong Lehrer in der von Anne Borchert geleiteten Yogaschule in Hannover (Blumhardtstr. 2). Als Lehrer und stellvertretender Direktor des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in Hannover und studierter Altphilologe verband er auf außergewöhnliche Art und Weise pädagogisches Engagement mit dem Interesse an Wert- und Sinnfragen des Lebens (Altphilologen beherrschen die Kunst im Umgang mit Texten alter Sprachen wie Latein, Altgriechisch und in seinem Fall auch Chinesisch).

Die Philosophie und das Interesse an einer gesunden Lebensweise führten Paul Finck zu den Künsten des Tai Chi (Yang Stil, Kurzform nach Cheng Man Ching) und Qi Gong. Er selbst war Schüler renommierter Fachkräfte auf diesem Gebiet, wie: Dr. Christa Proksch (Taijiquang, Sammlung Luchterhand), Toyo und Petra Kobayashi ((Tai Chi Chuan Einswerden mit dem Tao, Hugendubel), Al Huang (Lebensschwung durch Tai Chi, O.W. Barth Verlag), Mantak Chia (Tao Yoga, Ludwig Verlag) und Li Zhi Shang (Setz Dich hin und tue nichts, Heyne Verlag).

Paul Finck selbst praktizierte über zwanzig Jahre Tai Chi und Qi Gong. Er gab seinen Schülern mehrmals pro Woche Unterricht und wurde von Fachkräften der Medizin, der Philosophie, der Altphilologie und der Pädagogik geschätzt. Seine Lebensfreude und seine Toleranz war enorm.